Erntezeit

Ich werde gerade über flutet mit tollen Sachen aus unserem und Nachbarsgarten. Eigentlich freue ich mich über die vielen schönen Früchte und Beeren. Fühle mich bei dieser Überflutung aber etwas fremdbestimmt.

krDie weiße Schüssel habe ich am Montag bis oben hin voll mit schwarzen Johannisbeeren von meiner Oma auf die Treppe gestellt bekommen. So gegen 17h war ich mit meine Arbeiten im Haus fertig und dachte mir: Och, jetzt Holst du dir mal ein paar Johannisbeeren. Aber da stand schon diese riesige Schüssel auf der Treppe. Meine Oma konnte es mal wieder nicht abwarten ( ich hatte ihr letzte Woche gesagt das ich am Freitag im Reformhaus Xantan kaufe um mit den Johannisbeeren einen Fruchtaufstrich zu machen). Für meine Oma ist ab 17h der Tag eigentlich vorbei und ich denke mal für sie stand fest wenn ich bis dahin die Beeren nicht gepflückt habe werde ich es auch nicht mehr tun und bevor sie am Strauch verderben pflückt sie sie halt. Ich hab mich erst mal echt geärgert mal wieder so bevormundet zu werden. Vor allem weil sie auch zuvor noch gesagt hat das sie so ungern Johannisbeeren pflückt. Sie ist eigentlich auch wirklich motorisch nicht mehr so gut dazu in der Lage. Da stand ich nun mit dieser riesen Menge an Beeren. Eigentlich hätte ich mich gerne auf ein kleines Schüsselchen das ich gepflückt hätte konzentriert, aber jetzt habe ich mich erst mal mit dieser Menge über fordert gefühlt und mir vorgenommen mich am nächsten Tag darum zu kümmern.

Das hab ich dann auch getan und mich dabei doch erst nochmal über die Aktion meiner Oma geärgert. Einerseits weil ichnichtwusste wie ich dieser Menge je Herr werden sollte und es kein Ende zu nehmen schien. Und weil wirklich viele Beeren vermatscht waren. Ich denke einerseits weil sie motorisch mit den kleinen Fingern einfach nicht klar kommt und andererseits weil die unteren von den oberen zerdrückt wurden.

Zwischenzeitlich habe ich Alex zum Himbeeren pflücken geschickt. Er kam mit einer Schüssel in der vielleicht eine Hand voll Himbeeren waren zurück und einer vollen mit Stachelbeeren. Ich meinte zu ihm das seine Himbeeren Ausbeute aber recht klein sei im Gegensatz und den Stachelbeeren (es gab doch gar keine Stachelbeerauftrag). Er meinte die Stachelbeeren habe er nicht gepflückt, die hätten auf der Treppe gestanden. Tja, und im Laufe des Tages kam dann noch eine Schüssel Kirschen von den Nachbarn dazu.

Die Johannisbeeren habe ich dann im Laufe des Tages etappenweise gewaschen und die Stiele entfernt und mit dem Omiblend (zusammen mit der handvoll Himbeeren) pürriert und eingefroren.

kr

 

Insgesamt ergab das 6 Eiswürfelformen voll, plus 4 Becher und die Eis-am-Stiel Formen die auf dem ersten Bild zu sehen sind. Außerdem eine 2l Kanne mit Johannisbeerschorle. Sehr lecker und gesund! Fruchtaufstrich kann ich dann ja immer noch mit dem Pürre machen. Ich denke das werde ich aber eher mit den Himbeeren machen. Mit den Stachelbeeren habe ich dann am Mittwoch einen Kuchen gebacken und eingefroren. Die Kirschen haben wir dann so gegessen.

Fazit: Ich freu mich sehr darüber mich aus dem eigenen Garten ernähren zu können, dabei wäre ich halt gerne selbst bestimmter beim ernten, aber okay, ich lege mich da jetzt nicht mit meiner Oma an. Im Moment nervt mich nur dieses viele vor dem Spülbecken stehen und Salat (mit vielen Läusen) oder en Beeren waschen, da das mit meinem Bauch einfach nicht so gut geht.

 

warum ich mich ohne tierische Produkte ernähre

So, nun lass ich mal ein Video rüberwachsen, das ich ganz gut finde. Ich finde das es nicht zu emotional und manipulativ ist. Es gibt ein paar schockierende Bilder, die man sich aber nicht unbedingt anschauen muss (Anfang und Ende werden mit einem Gong markiert). Das Video ist zwar ziemlich lang, aber vielleicht könnt ihr euch ja die Zeit nehmen es euch mal anzuschauen. Ich fände es toll wenn ihr bereit wärd euch mit dem Thema auseinander zu setzten und euch einfach mal zu hinterfragen. Was ich an dem Video außerdem noch gut finde ist das es die Ansicht die viele Veganer haben, das es einfach unmoralisch sei Tiere zu töten nicht explizit erwähnt. Dieser Meinung bin ich nämlich wie ihr, wenn ihr den letzten Beitrag gelesen habt, nicht.

 

Korle goes … anders Ernähren

Wie schon erwähnt hat sich bei mir in letzter Zeit einiges geändert.

Eins der besonders schwerwiegenden Sachen im Bereich Ernährung.

Und das kam so:

Seit fast 2 Jahren ernährte ich mich so gut wie vegetarisch. Wurst und Fleisch habe ich nur selten gesessen. Eigentlich aus ökologischen Gründen. Und irgendwie hat es mir auch nicht mehr besonders gut geschmeckt.

Auf unserer Jugendfreizeit die wir als Abschied mit unseren Jugendlichen diesen Sommer gemacht haben hatten wir drei Jugendliche dabei die Vegetarier sind. Alle drei sind zwar schon länger in unserer Jugendgruppe und alle wissen davon, aber auf der Freizeit waren ihre Motivationen dafür immer wieder Thema. Die anderen Jugendlichen haben beim Essen immer wieder nach gefragt was denn ihre Gründe dafür sind sich vegetarisch zu ernähren. Da kamen viele verschiedene Argumente „auf den Tisch“.

z.B.:

  • Ist es moralisch in Ordnung Tiere  zu töten um sie zu essen?
  • Ich finde es seltsam auf einem Stück Muskel herumzukauen.
  • Ich möchte mich an dem was die Tiere in der Tierhaltung erleben müssen nicht beteiligen.

Viele Argumente der Jugendlichen haben mich sehr zum nachdenken gebracht. Ich habe mich an den Diskussionen zwar nicht aktiv beteiligt, aber die Argumente der auf Fleischverzichtenden fand ich einfach sehr schlüssig. Innerlich hat mich das Thema sehr bewegt.

Wieder zurück zu hause habe ich mich dann erst mal im Internet informiert, mit dem Ergebnis das ich mich seit dem weitestgehend vegan ernähre.

Ich würde mich aber nicht als Veganerin bezeichnen, da ich nicht der Meinung bin das man Tiere überhaupt nicht zum eigenen Nutzen halten darf, bzw. sie überhaupt nicht töten darf um sie zu essen.

So, jetzt ist es raus! Meine genauen Gründe dafür gibt es bei den nächsten Posts.

Demnächst wird es hier also viele vegane Themen auf dem Blog geben. Aber auch das Thema nähen wird wieder ein Rolle spielen (drei von sechs tollen Stuhlkissenbezügen sind schon fertig). Außerdem wird es auch ein paar Ansichten aus unserer neuen Wohnung geben.

Also hier wirds bunt!

Da bin ich wieder!!!

Ich melde mich zurück aus der Blogpause!

Nun aus einem neuen Zuhause in der alten Heimat.

Der Umzug ist gut überstanden. Bad, Wohnzimmer und Küche sind komplett fertig. Im Schlaßzimmer sieht es noch einbischen wüst aus, es stehen noch viele Kisten rum deren Inhalt in den anderen Räumen wo es eigentlich hingehört noch keinen Platz gefunden hat.

So richtig im Alltag sind wir noch nicht angekommen. Es gibt noch viele Bereiche die noch nicht fertig sind. Ein „Kinderzimmer“ das bis oben hin vollsteht mit lauter Kruschkram der zuletzt eingepackt wurde. Der Keller sieht schon recht gut aus, es gibt nur ein paar Kisten die noch im Keller meiner Oma stehen die einfach sortiert werden müssen. Unsere beiden Büros unterm Dach sind auch noch nicht richtig eingeräumt und die Werkstatt die mein Mann nun hat (mein Opa war Schreiner) sieht noch ziemlich wüst aus.

Aber wir sind froh jetzt da zu sein und einfach auch die Zeit zu haben uns richtig darum zu kümmern. Wirhaben einen super tollen Bilck aus unserem Küchenfenster (jedenfalls für unsere Verhältnisse, ich werde mal ein Bild einstellen). Und es ist wunderbar nun einen Garten zu haben.

Der Umgang mit meiner Oma muss sich denke ich noch einwenig einspielen, aber ich denke wir sind da auf einem guten Weg. Ich denke es liegt hauptsächlich an mir, mir nicht so viele Gedanken zu machen was sie denken könnte über das was ich/wir mache/n.

Wir hatten einen tollen Abschied in der Gemeinde in der wir waren. Unsere Jugend hat einen unglaublich tollen Abschiedsgottesdienst für uns organisiert. Ich bin in den Gottesdienst rein gekommen und musste sofort weinen. Ich sah sie da als Lobpreisteam/Musikteam stehen und war so voller Liebe und Stolz. Ich dachte mir: „Schau nur, meine Kinder!“ Es war so toll zu sehen was aus ihnen geworden ist in der Zeit in der wir sie begleiten konnten. Es war so ein toller Tag, es war einfach wunderbar zu merken wie sehr wir auch von ihnen geliebt werden.

Es gibt einige Dinge die sich bei mir geändert haben über die ich in den nächsten Post berichten werde.

Blogpause

Wie ihr gemerkt habt wurden die Abstände zwischen den Einträgen in der letzten Zeit immer länger. Ich denke ich werde bis nach dem Umzug eine längere Pause einlegen. Ich merke das ich im Moment überhaupt keine Zeit,bzw. Möglichkeit habe für die Dinge über die ich gerne bloggen würde. Ich denke das sich das nach dem Umzug ändern wird. Dann wird es hier bestimmt auch mehr um Haushalt, nähen, Kochen und Garten gehen. Und generationenübergreifendes Wohnen.

Also es wird spannend!

Bis dahin, wünsche ich euch einen schönen Sommer!

Eure Korle

Aktueller Stand (der Artikel ist mittlerweile auch schon einen Monat alt)

Jetzt ist es doch nun wieder schon einige Zeit her, das ich das letzte Mal geschrieben habe. Hier hatte ich ja schon mal einige Dinge geschrieben die mich beschäftigen. darauf möchte ich jetzt noch mal eingehen.

Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut! (Wie solls auch anders sein, heute ist der letzte Tag unseres zweiwöchigen Harzurlaubs, morgen fahren wir und es war echt eine schöne Zeit)

Ich gehe jetzt noch mal auf die Punkte ein die ich beim letzten Mal schon beschrieben habe und schreibe dann noch über den fehlenden (Haupt)punkt:

1.Kinderwunsch: Da kann ich im Moment recht locker, natürlich würde ich mich aber freuen wenn es bald klappen würde.

2.Arbeit: Die Situation mit den Jugendlichen hat sich entspannt und wir haben (bzw. hatten vor meinem Urlaub, mal sehen was sich alles verändert hat wenn ich zurück komme) eine ganz angenehme Gruppe. dafür gibt es einen anderen Berich der mir zu schaffen macht: QM (Qualitätsmanagement). Wir haben bei unserem Träger einfach ein grottiges QM. Eigentlich stehe ich hinter dem Konzept QM auch wenn ich denke das man es in der Sozialen Arbeit immer ein wenig anders denken muss. Aber bei uns wird es einfach super schlecht umgesetzt. Ich finde es grad super schwierig genauer darüber zu schreiben, aber das ist im Moment ein thema das mich beruflich sehr belastet. Ich versuche mich in diesem bereich einzubringen weil ich mir denke:“Es ist doch gar nicht so schwer ein sinnvolles QM aufzubauen.“ Aber ich laufe da immer wieder gegen Mauern und frag mich gerade ob es überhaupt etwas bringt, so viel Zeit und Kraft rein zu stecken und dann doch immer wieder von oben gesagt zu bekommen wie es gemacht werden soll und das dann aber Vorgaben sind die uns einfach arbeitsunfähig machen. naja, das so als kleinen Einstig in das Thema, ich will da jetzt nicht tiefer in die Thematik einsteigen, da das alles doch recht kompliziert ist.

Und jetzt zu dem Punkt der mich, denke ich, auch zu der Zeit in dem ich diesen Artikel geschrieben habe mit am meisten beschäftigt hat:

Ich hatte zwischendurch schon mal anklingen lassen das wir im August umziehen werden. Und zwar in das Dorf in dem ich aufgewachsen bin. Alex wird hier seine Pastorenstelle aufgeben. Einerseits weil wir gemerkt haben das für die Gemeinde und für die Jugend, um die wir uns hauptsächlich gekümmert haben, auch das für uns etwas anderes dran ist. Wir waren dann insgesamt sechs Jahre dort und es war eine recht schöne, aber auch sehr schwierige und belastende Zeit.

Ich werde einfach mal Stichpunkt artig einige Sachen aufführen: aus meiner Sicht eher schlechte Wohnverhältnisse (im Gemeindehaus, keinen Kellerraum, sehr verbaut …), hoher Erwartungsdruck (an Alex aber auch an mich als Pastorenehefrau), oft nur in der Rolle und nicht als Person gesehen zu werden, wenig Interesse an uns als Personen sondern oft an uns in unserer Rolle, kaum freundschaftliche Beziehungen,

Alles in allem hat das im Sommer 2011 zum Burnout bei uns beiden geführt.

Der Umzug im August nähert sich mit großen Schritten und eigentlich bin ich gar nicht mehr so richtig hier.

Endspurt bei Schnabelina

Heute ist Endspurt bei Schnabelina und da muss ich doch unbedingt meine letzten Bodys noch zum besten geben. Der Katzenstoff ist von einem C&A Schlafanzug bei dem immer die Knöpfe aufgingen (superklasse morgens immer halb nackt im Bett aufzuwachen).
Der kleinere Body ist in Größe 56 der Größere in 86.
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Schokolade selbst gemacht!

Ich habe am Dienstag versucht nach diesem Rezept Schokolade selbst zu machen. Erstmal sind, noch bevor ich den Kakao rein geben konnte, nur Zuckerbrocken (sieht man auf dem ersten Bild im Sieb) draus geworden, weil ich den Herd viel zu hoch eingestellt hatte. Ich habe das alles auch total falsch eingeschätzt, weil mich nicht bewusst was das es sich dabei ja um heißes (= sehr hohe Temperaturen) Fett handelt. Da ich aber das ganze Fett was dann noch übrig blieb nachdem sich die Zuckerbrocken abgesetzt hatten nicht wegschütten wollte habe ich einfach versucht  Puderzucker und Kakao vom Verhältnis her nach dem Glücksprinzip dazu zu geben. Dann habe ich die Masse in Silikoneiswürfelbehälter gegeben und erst im Treppenhaus, dann im Kühlschrank kalt gestellt. Die Schokolade ließ sich dann aber ganz schön schwer aus der Form drücken. *mein armer Daumen* Die Schoki sieht eher aus wie Lakritz, schmeckt aber ganz gut. Ein richtiger Schokoladenersatz ist es aber nicht. Ich werde es demnächst noch einmal genau nach dem Rezept mit weniger Hitze probieren.

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