Mrs. Launi

Zum Glück können wir Frauen ja auch mal was auf die Hormone schieben, und das mache ich heute auch einfach mal! So! Basta!

Irgendwie bin ich nach dem WoGeLe noch nicht so ganz angekommen und bin ab Dienstag schon wieder weg. Diesmal mit Sonderurlaub als Ausbilderin für Juniorleiter bei unseren Pfadfindern auf einem Trainingscamp. Auch wenn ich weiß das es super toll werden wird habe ich momentan einfach noch gar keine Lust. Seit dem WoGeLe fällt es mir wenn ich nicht auf der Arbeit bin sehr schwer mich zu motivieren, weil es eigentlich soooo viel zu tun gibt und ich anderer Seits auch ein großes Ruhebedürfnis habe.

Da ich gestern nach der Arbeit überhaupt nichts mehr geschafft habe und früh auf dem Sofa eingeschlafen bin habe ich mir für heute natürlich alles das vorgenommen was gestern dran gewesen wär und noch viel mehr!!!

Aber erst mal fing der Tag mit Kopfschmerzen an! Super klasse!

Trotzdem saß ich eigentlich recht motiviert an den Vorbereitungen für meine Seminare für das Camp, bis ich an einen Punkt kam an dem ich nicht mehr weiter wusste und auch die Kopfschmerzen immer stärker wurden. Eigentlich hatte ich mir in meinen Träumen vorgenommen heute Vormittag mal in einigen der Bastel- und Stoffläden in der Nähe nach Nachschub zu stöbern. Als meine Stimmung sich stetig abwärts bewegte und das mir den Kopf zerbrechen einfach keinen Sinn mehr machte habe ich mich einfach auf den Weg gemacht in der Hoffnung das ein wenig shopping meine Stimmung auf hellt (was eine dumme Idee, eigentlich komme ich immer eher schlechter gelaunt vom Einkaufen zurück).

Es kam natürlich wie es kommen musste, ich habe das was ich eigentlich kaufen wollte nicht bekommen und musste etwas anderes wichtiges im Laden lassen weil ich es nicht mehr bar bezahlen konnte. Außerdem hatte ich dann keine Zeit mehr für den Stoffladen, da ich mich um 13h mit meiner Mitteamleiterin verabredet habe mit der ich am Samstag das erste Teamtreff unseres neuen Mädchenteams bei den Pfadfindern gestalten werde.

 das ist dann aber dennoch bei meinem Einkauf raus gekommen

Und dann noch diese Appetitlosigkeit in dieser Woche! Am Mittwoch hatte ich ja schon den ganzen Tag keinen Appetit außer auf Nudeln mit Apfelmus, den ich ja dann auch auch gegessen habe. Heute habe ich bisher auch nur ein Pudding-Streusel-Plunder gegessen.

Zurück zu Hause musste ich erst mal ne Runde heulen, so mies gelaunt war ich!

SAG MAL GEHTS NOCH!!!!!!

So etwas kann man doch nur auf  die Hormone schieben. Bestimmt bekomme ich morgen oder übermorgen meine Tage!

Nach der Verabredung gings mir schon wesentlich besser, auch wenns mir leid tat das ich nicht so viel kreative Ideen beitragen konnte.

Dann habe ich mich dran gesetzt und habe die Postkarten für die Mädels aus dem Team bei dem ich  auf der Ausbildungsmaßnahme nächste Woche Teamberaterin sein werde geschrieben.

 wenigstens schon mal eine Sache die ich von der To Do Liste streichen kann

Und dann die große Fragen aller Fragen was mache/ schenke ich meinem Vater zum Geburtstag!? Er ist so einer dieser Männer die eigentlich nichts brauchen aber sich anderer Seits über alles freuen. Ich hab mir außerdem vorgenommen so oft es geht estwas selbstgemachtes zu verschenken. Irgendwo hatte ich letztens tolle Lesezeichen aus Stoff und Gummi gesehen und dachte mir das das doch etwas sein könnte. Aber mit meiner Stoffauswahl im Bezug auf ein Lesezeichen für einen Mann von 55 war ich überhaupt nicht zufrieden. und bevor die Stimmung vor lauter rum gegrübel wieder auf den Tiefpunkt sinken konnte machte ich mich mal wieder auf zu meinem Hobbyraum (Second-Hand-Laden der Diakonie) in der Hoffnung dort etwas zu finden. Auf dem Weg kam mir dann die Idee als Stoff einfach eine Krawatte zu benutzen und weil ich dem Geschenk doch unbedingt eine persönliche Note verpassen wollte doch mal in dem kleinen Setzkasten mit vielen Wäschezeichen mit Initialen nach zu schauen.

 das ist doch eine ganz ordentliche Auswahl

Dann gings ran ans Werk und so sah dann das Ergebnis aus:

 

Das Muster der Krawatte find ich so schön, da lässt sich aus dem rest doch garantiert noch ein Gürtel für mich machen!

Also die Stimmung ist nun doch um einiges Besser. Die Seminare werde ich wohl in meinem langen Wochenenddienst vorbereiten müssen.

Manoman!!! Was für ein Tag!!!

Jetzt gleich noch Jugendstunde, werden die Jugendlichen mich nicht ganz so Miesepetrig aushalten müssen!

Ich melde mich dann mal ab, da ich wahrscheinlich vor dem Ausbildungscamp nicht mehr zum schreiben kommen werde!

Euch eine gute Zeit!

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Tagewerk

Heute ist irgendwie ein sehr lahmer Tag. Die letzten zwei Tage habe ich gearbeitet und hatte nicht wie gewöhnlich am Dienstag frei. Heute Vormittag hab ich erst mal die ganze Zeit im Netzt verbracht und habe dann noch ein paar kleine Erledigungen … erledigt. War dann auch im Second Hand Laden der Diakonie. In dem Ort in dem ich wohne gibt es ein ganzes Viertel in dem behinderte Menschen arbeiten und leben. Mit Gärtnerei, Näherei einigem anderem und eben dem Second Hand Laden. Dort bin ich recht häufig, und Alex nennt ihn schon meinen Hobbyraum (also meinen nicht seinen).

Heute habe ich ein Bilderbuch gefunden und habe mal alle Post- und Grußkarten durchgeschaut und die Ausbeute war nicht schlecht.

Und dann dann mussten es heute Bandnudeln mit Apfelkompott und Semmelbröseln sein. Ich hatte den ganzen morgen schon Hunger drauf aber außer den Bandnudeln nichts davon im Haus und für etwas anderes konnte ich mich irgendwie nicht begeistern, also bin ich um 15h los zum Nahkauf und habe die fehlenden Zutaten gekauft.

Das ist jetzt schon eine ganz schöne Umstellung zu letzter Woche in der ich jeden Tag was leckeres selbst gekochtes zu Essen hatte. Jetzt muss ich entweder mit dem zweifelhaften Essen auf der Arbeit vorlieb nehmen oder mir vorher die Zeit nehmen mir was vorzubereiten.

Jetzt gehts jedenfalls erst mal ab zum Nachtdienst!

Sonntag

Am Sonntag haben wir am Morgen natürlich erst Mal die Gemeinde aufgeräumt weil um 10.00Uhr ganz normal der Gottesdienst statt fand. das aufräumen ging so schnell und reibungslos von statten wie noch nie. Gut, dieses Mal haben wir auch schon viel am Samstag Abend aufgeräumt.

Im Gottesdienst bekamen wir dann als Dankeschön eine Sonnenblume überreicht die größer ist als ich, mit lauter gelben Sachen dran gehängt.

Alex hat erst mal den ganzen nachmittag geschlafen. Er hat die ganze Woche das Frühstück vorbereitet und ist somit immer als erster aufgestanden. Unglaublich zu welchen Zeiten manche Schüler raus müssen.

Ich war zwar auch erledigt, muss aber immer irgendetwas tun. Hab erst mal die Sonnenblume versorgt und den gelben Behang abgepflückt und Wäsche zusammengelegt.

Dann konnte ich abends nicht anders und musste noch irgendetwas kreatives machen/herstellen. Und irgendwie wurde es ein Pompon.

Das Ergebnis finde ich okay, aber ehrlich gesagt war es ein super gefummel und vor allem mit meinem verletzen Daumen nicht so einfach.

Fortsetzung

Donnerstag:

Am Donnerstag gab es einen dank Küchenmaschiene ganz einfachen und super leckeren Kartoffelauflauf. Gut, schälen muss man die Kartoffeln trotzdem noch, aber da hatte ich Hilfe.

 

 

Freitag:

Am Freitag gab es Reis mit Puten-Curry-Sahnesoße, da war ich aber mal wieder zu spät mit dem Fotografieren, die war nämlich ganz schnell weggeputzt. Ansonsten gab es noch eine Gemüsesoße.

Den Reis habe ich auf afghanische Art gekocht, zum ersten Mal und ich fand das Ergebnis echt gut wenn auch nicht perfekt. Der Reis wird erst mal eingeweicht und gewaschen. Idealerweise weicht mal den Reis ca. 5Std. ein, ich hatte nur 2Std. dafür. Dann wird er gewaschen. Dabei wird einiges von der Stärke abgewaschen die sich beim einweichen im Wasser löst. Dann gibt man (bei einer größeren Menge Reis) ca. 1-2 cm Öl in den Topf und lässt das erst mal heiß werden. Dann gibt man den Reis rein und danach so viel Wasser das ca. die Hälfte vom Reis bedeckt ist. Dann kommt der Deckel, den man vorher mit zwei Handtüchern umwickelt, drauf. Tja, mit der Wärmezufuhr ist das so ne Sache, der Reis wird halt gedämpft, als die Temperatur darf nicht zu niedrig und nicht zu hoch sein, das muss man einfach ausprobieren. Zwischendurch umrühren, aber nicht bis auf den Boden, da bildet sich nämlich eine Kruste, die wenn es geklappt hat wie Popcorn schmeckt und wirklich toll ist (bei mir hat es nicht so toll geklappt). Bei 2kg Reis dauert die dämpferei schon ca. 2Std. .Der Reis ist etwas bissfester und klebt überhaupt nicht.

 

 

Am Freitag habe ich dann noch zwei Bleche Kuchen gebacken, gleiches Rezept wie der Apfelkuchen zuvor, diesmal mit Mandarinen.

Die Kuchen waren für den Regionaltag unserer Pfadfinder am Samstag bei dem die Hälfte der Jugendlichen als Teilnehmer oder Mitarbeiter dabei waren. Der Rest war mit und in Frankfurt beim Museumsuferfest. Ansonsten gab es am Samstagabend Wraps. Davon habe ich aber keine Bilder gemacht.

Hier mal ein paar Impressionen wie unser als Wohnzimmer umgestalteter Gemeindesaal aussieht.

 

Und meinen Verunfallten Daumen will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten:

Ich hoffe ich schocke damit niemanden. Ich bin echt gespannt wie sich das entwickeln wird. Der angeschnittene Bereich ist noch ein bisschen taub. Ich finde solche Verletzungen immer super interessant.

 

Wieder zurück!

Das WoGeLe ist vorbei!

Dieses Jahr wars lange nicht so anstrengend wie letztes Jahr, wahrscheinlich weil ich mir einfach nicht so einen Kopf darüber gemacht habe das alles perfekt sein muss. Ich bin doch irgendwie stolz darauf für so viele Leute (25-30) so gut kochen zu können. Es hat immer allen geschmeckt und ich habe auch ein paar Sachen gekocht die ich vorher nicht ausprobiert hatte, weil ich mir einfach gedacht habe das es so funktionieren und schmecken könnte. Ich koche selten nach Rezept, backen schon eher. Also wenn euch etwas von dem was ich gekocht habe interessiert kann ich euch gerne sagen was in welchem ungefähren Verhältnis drin ist ums nachzukochen braucht man dann aber auch Gefühl fürs kochen. Endlich kann ich auch mit einem Schnellkochtopf kochen. Habs mir kurz vorher noch mal von der Nachbarin erklären lassen.

Sonntag:

Am Sonntag waren wir mit den Jugendlichen nach dem Gottesdienst erst mal am Arheilger Mühlchen, weil Nachmittags in unseren Gemeinderäumen noch eine amerikanische Gemeinde ihre Gottesdienste dort hat und wir deshalb mit der „Belagerung“ erst am späten nachmittag beginnen können. Ich finds mittlerweile echt schade das wir das Arheilger Mühlchen erst jetzt, nachdem wir fünf Jahre hier wohnen und nächstes Jahr wieder wegziehen werden entdeckt haben. Dort ist es echt gemütlich und ich mag keine Freibäder, bin eher so der Naturbadfan. Da haben wir in Darmstadt natürlich den, sogar aus dem Film 13 Semester, bekannten Woog, aber irgendwie finde ich das Mühlchen noch idyllischer. Gut und natürlich ist der Aspekt das es keinen Eintrit kostet auch nicht zu verachten. Da haben wir natürlich alle kräftig  unterschrieben als dann eine Unterschriftenliste rumging, weil der Pachtvertrag für den Verein der das bad trägt für nächstes Jahr nicht verlängert werden soll. Dort haben wir dann schön gepicknickt und die Sachen verspeist die ich vor dem Gottesdienst vorbereitet habe. Natürlich habe ich vergessen VORHER Fotos zu machen!!! Also bekommt ihr einen Blick auf das was fürs Abendessen noch übrig war: Nudelsalat mit Erbsen, Pilzen, Spargel, Schinken, Kräutern und Joghurtsoße / Nudelsalat mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Gurken / Karotten und Tzaziki / von den 30 Brezeln die ich gemacht habe war dann schon nichts  mehr übrig / und ansonsten gab es dann eben noch die typischen Abendbrotsachen.

Montag:

Am Montag gab es dann die leckere und einfache Pizzasuppe zum Einstieg. Dabei habe ich ausnahmsweise mit Rezept gearbeitet.

 Ich hätte im Sinne der Optik die Suppe doch lieber auf dem Teller fotografieren sollen. Ich steh halt noch am Anfang der Alltagsfotografie.

Dienstag:

Am Dienstag gab es dann Fisch aus dem Ofen. Einmal in Tomatensoße und einmal in Sahnesoße mit Zucchini. Die Fotos sind mal wieder nicht der Hit, aber gut, geschmeckt hat es. Dazu gab es übrigens Pellkartoffeln, zum ersten mal im Schnellkocktopf gekocht!

 Außerdem gab es noch 2 Bleche Apfelkuchen von meinem Lieblingsrezept (mit ganz schön viel Zucker, ich gebs ja zu.

Mittwoch:

Mittwoch war ein sehr ereignisreicher Tag. Zum Frühstück habe ich mir aber erst mal ne Mango geleistet.

Eine der älteren Mädels hatte vorgeschlagen ins Cinemaxx zu gehen, wo nachmittags „Die Tribute von Panem“ gezeigt wurde für 2,50€, da der ja nicht mehr im Kino läuft. Und ich dachte mir das es doch möglich sein müsste alles schon vorher vor zu bereiten und dann die „Kinderchen“ einen Nachmittag lang alleine zu lassen. Das hat mir echt gezeigt das ich gelassener geworden bin, letztes Jahr noch hätte ich gedacht das ohne mich alles zusammen bricht. (Das ist nun das fünfte WoGeLe und manche davon liefen echt chaotisch).

Zum Mittagessen gab es Spagetti  mit drei verschiedenen Soßen.

 Äthiopische Thunfischsoße

Eigentlich meine Lieblingssoße zu Spagetti. Die Jugendlichen habens probiert, aber mehr auch nicht, is auch okay. Sie besteht aus ewig vielen Zwiebeln, sehr klein gehackt, Thunfisch, Tomatenmark und Berbere (http://de.wikipedia.org/wiki/Berbere), ist also scharf.

Die typische Hackfleischsoße durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn ich das nicht so gerne mag.

Und dann gabs noch eine Brokkolisahnesoße die ich vorher noch nie ausprobiert habe. War sehr beliebt.

Mittags waren wir dann im Kino. Der Film, über den ich in den nächsten Tagen bestimmt nochmal was schreiben werde, und ein Telefonat das mein Mann vorher, seine berufliche Zukunft betreffend, geführt hatte, hat mich innerlich ganz schön aufgewühlt. Naja .. das führte dann halt dazu das ich recht unüberlegt mit einem Messer der Salamipelle zu Leibe rückte, woraufhin das Messer dann leider mir, genauer gesagt meinem rechten Daumen zu Leibe rückte. Tja, das Blut floss erst mal ganz schön heftig. Aber nach dem erste Schock und einer netten Versorgung durch den Herr Dr. Pech (!) im Elisabethenstift wo wir glücklicherweise sofort dran kamen verlief der Abend noch sehr schön. Alex und ich haben uns erst mal ein bisschen Zeit für uns genommen und sind mir einem ewig alten Gutschein zur Eisdiele um die Ecke und haben mit Eis in der Hand noch ein Eis gegessen  den Tag reflektiert und ruhig ausklingen lassen.

So, das war jetzt erst mal der erste Teil der Woche, der Rest folgt!

Nächste Woche: WoGeLe

Nächste Woche habe ich Urlaub, was aber keineswegs ausruhen bedeutet!!!

Wir haben mit der Jugendgruppe die mein Mann und ich leiten unser alljährliches WoGeLe (das). Woche gemeinsamen Lebens. Wir wohnen eine Woche lang (außerhalb der Ferien) gemeinsam in den Gemeinderäumen. Wir erleben einfach den Alltag miteinander. Das beinhaltet einfach den gesamten Alltag, mit Hausaufgaben usw. . Das prägt eine Jugendgruppe natürlich auf eine ganz andere Weise als nur in den Ferien zusammen weg zufahren und die Freizeit miteinander zu verbringen. Für unsere Jugendlichen ist es DAS Highlight des Jahres und evtl. auch ein Grund warum wir eine Jugendgruppe haben die sehr stark zusammen hält, den anderen so nimmt wie er ist, in der die älteren sich für die jüngeren verantwortlich fühlen und die sehr selbstständig ist.

Ich werde wieder hauptsächlich für alle hauswirtschaftlichen Belange zuständig sein und für 30 Jugendliche kochen.

Also wird es unter der Woche wahrscheinlich keine Posts geben. Ich versuche aber Bilder von den Gerichten die gekocht wurden zu machen und spätestens am Ende der Woche einzustellen.

Also euch eine schöne Woche und ich tauche ab in meine Rolle als WoGeLe-Mama!

Merksatz

Der Satz dieser Woche von einer 14jährigen. Mit ihr und zwei Freundinnen von ihr haben mein Mann und ich ein (Konflikt-)Gespräch geführt in dem es vor allem auch darum ging, das Reife nicht immer nur etwas mit dem Alter zu tun hat. Dabei viel dieser Satz:

„Es kann ja auch noch gut werden.“

Das fand ich einen ganz tollen Satz den ich abgesehen von dem eigentlichen Gesprächsergebnis mitgenommen habe.

So oft stehen wir vor einer problematischen Situation und sehen nur die hohe Prozentzahl mit der es schlecht verlaufen wird. Aber das es da noch eine Chance, Möglichkeit gibt das es doch auch noch gut wird sehen wir gar nicht. Mir ist bei diesem Satz echt ein Licht aufgegangen: „Ja, stimmt, es kann ja auch noch gut werden.“

 

Wochenrückblick 7Sachen

Tja, das mit dem jeden Tag ein Foto hat natürlich nicht so gut geklappt. ich glaube ohne Smartphone mit Kamera komme ich da auch nicht weit.

Aber am  Montag habe ich welche gemacht.

Montag

Vor der Arbeit habe ich noch schnell Wäsche draußen aufgehängt und zugeschaut wie Sperrmüll abgeholt wurde und ein neuer Müllmann angelernt wurde. Wie die Sachen so zerquetscht werden finde ich schon immer super interessant.

Und da sitzen wir nun am Abend. Er immer noch am Arbeiten und ich einfach ein bisschen am rum surfen und ein Buch als PDF lesen.

An sich habe ich in dieser Woche zwar viel gearbeitet, aber es war nicht ganz so stressig wie letzte Woche. Schließlich sind wir diese Woche auch nicht ständig zwischen aktueller und zukünftiger Heimat hin und her getingelt (liegt übrigens ca. 80km von einander entfernt).

WICHTIGE INFO FÜR ALLE ORCHIDEENBESITZER

Da ich das immer wieder mitbekomme das auch erfahrene Pflanzenpfleger mit der Gattung Phalaenopsis nicht klar kommen hier mal die Info über die Pflege dieser doch sehr außergewöhnlich ausschauenden Pflanzen von zwei Experten mit denen ich sehr gut fahre.

Orchideen werden nicht gegossen wie andere Pflanzen sondern bekommen ein Fußbad und zwar einmal wöchentlich für 2 bis naja manchmal stehen sie im Wasser bis zum nächsten Tag wenn ichs vergessen hab.

Also praktisch sieht das so aus das ich jeden Sonntag so ca. 5cm hoch Wasser in den Topf gieße. nach der oben genannten Zeit hebe ich die Pflanze hoch (an den Blättern oder so) und schütte das Wasser aus dem Topf zurück in die Gießkanne.

Ganz wichtig ist auch das ein Gelbstecker in der Pflanze steckt (gibt es in jeder Drogerie). Es gibt nämlich so bestimmte minikleine Fliegen die sich gerne in den Holzschnitzel in denen die Wurzeln der Orchideen stecken einnisten. natürlich bleiben an dem Stecker auch allerlei anderes an Fliegevieh kleben. Ehrlich gesagt habe ich es aber auch noch nicht ohne ausprobiert.

Was man auf gar keinen Fall machen darf ist Blätter einfach abschneiden!!!!!!! Nur die trockenen Blätter entfernen die schon abgehen wenn man nur leicht daran zieht!

Auch bei den Stengel an denen sich mal Blüten befanden nur etwas abschneiden wenn dieses Stück davon 100% trocken ist. Da muss man halt im Sinne der Pflanze mal damit leben das es etwas kahl aussieht.

 

Also ich habe viel Spaß an meinen Orchideen und freue mich darüber wie sie immer wieder neue Blüten bekommen.

7 Sachen

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mit meinem eigenen Blog bei der Aktion von Frau Liebe teilzunehmen.

Das erfordert aber auch daran zu denken Fotos von dem zu machen was man tut. Und das krig ich einfach gar nicht hin.

Also habe ich letzten Sonntagabend beschlossen einfach von jedem Tag der Woche am Sonntagabend ein Foto als Wochenrückblick einzustellen.

Aber auch unter der Woche viel mir das mit den Fotos nicht so leicht. Vielleicht bräuchte ich echt ein Smartphone um nicht immer meine riesen Kamera rauskramen zu müssen und ein Foto wäre schnell gemacht.

Aber hier meine Fotos und Taten:

Sonntag (letzte Woche):

Einen Regenbogenbody genäht.

Regenbogenbody im wahrsten Sinne des Wortes nach dem Schnitt von Schnabelina. Bin echt stolz wie gut das geklappt hat. Vielen Dank für den Schnitt und das tolle Video! Ich denke ich konnte dadurch einiges auch für andere Projekte lernen.

Montag:

Limo gemacht

Ich hatte die Superidee zu einer Limonadenpresse. Wir haben uns die erfrischende Limo dann bei einem Tatort schmecken lassen.

Dienstag:

Tapete abgerissen

Dienstags haben wir immer unseren freien Tag und wir sind in meinem Heimatort gefahren wohin wir auch nächstes Jahr im August wieder ziehen werden. Wir renovieren dort jetzt ganz in Ruhe die Wohnung meiner verstorbenen Tante im Haus meiner Oma.

Dabei sind interessante Tapeten hinter den Heizkörpern (meine Oma spendiert uns neue) zum Vorschein gekommen. So eine ähnliche wie die Linke habe ich letztens erst auf einer Tapeteninternetseite entdeckt.

Mittwoch:

Mir ein gemütliches Frühstück beim Blog lesen gegönnt, auch wenn es links von mir so:

 aussah, aber so viel wie ich im Moment arbeite (beruflich) musste das einfach sein.

Donnerstag:

Am Donnerstag habe ich zwar sooooo viel gemacht, hatte habe keine Kamera da.

Vormittags Teamsitzung, dann zu IKEA Mittagessen und natürlich ein bisschen Stöbern. Dann zu meiner Oma und die Putzaktion in der Luxusküche meiner Tante, die wie die halbe Wohnung heftige Nikotinränder aufweist, zu Ende gebracht. Mensch war das anstrengend dort oben in die Hängeschränke zu kriechen. Und dann hatte ich abends noch Nachtdienst und war eigentlich zu erledigt dazu.

Freitag:

Mensch, Freitag war ein super anstrengender Tag. In der Nacht hatte ich nicht so arg viel geschlafen (4Std.). Bis zum Dienstschluss um 11Uhr noch viel erledigt und dann erst mal einkaufen gefahren. Daheim erst mal etwas gekocht, gegessen und geputzt. Dann habe ich es aber doch noch geschafft mich mal ne Stunde ruhig hin zu setzten. Weil dann schon wieder Vorbereitungen für ein Grillen anstanden (halb auch ein Arbeitsgrillen von Alex).

Couscoussalat gemacht und einige Ziegenkäsescheiben zum Grillen mit Gemüse präpariert.

Samstag:

Habe leider vergessen Fotos zu machen. Habe gearbeitet (ich habe immer 10Std. Schichten) und vorher ein bischen Hausarbeit.

Sonntag:

Nach dem Kaffeedienst in der Gemeinde und dem Gottesdienst wurde schnell gepackt und zum Arheiliger Mühlchen gefahren. Und nach der stressigen Woche endlich mal ein bisschen zusammen entspannt. Im Wasser war ich dann aber doch nicht. Bin eher etwas wasserscheu und so heiß war es nun auch nicht das ich unbedingt eine Abkühlung gebraucht hätte.

Danach wie sich das gehört erst mal die Taschen wieder aus gepackt.

Und den geschenkten Teppich zugeschnitten und im Wohnzimmer platziert. Endlich ist der schäbige weiße Teppich weg! Der war nur noch eklig! Und nachdem unser Wunschteppich bei IKEA ausverkauft war kam dieser Teppich einfach wie gerufen.

So ich hoffe nun mal das es nächste Woche mit dem Fotos machen besser klappt.