Wieder zurück!

Das WoGeLe ist vorbei!

Dieses Jahr wars lange nicht so anstrengend wie letztes Jahr, wahrscheinlich weil ich mir einfach nicht so einen Kopf darüber gemacht habe das alles perfekt sein muss. Ich bin doch irgendwie stolz darauf für so viele Leute (25-30) so gut kochen zu können. Es hat immer allen geschmeckt und ich habe auch ein paar Sachen gekocht die ich vorher nicht ausprobiert hatte, weil ich mir einfach gedacht habe das es so funktionieren und schmecken könnte. Ich koche selten nach Rezept, backen schon eher. Also wenn euch etwas von dem was ich gekocht habe interessiert kann ich euch gerne sagen was in welchem ungefähren Verhältnis drin ist ums nachzukochen braucht man dann aber auch Gefühl fürs kochen. Endlich kann ich auch mit einem Schnellkochtopf kochen. Habs mir kurz vorher noch mal von der Nachbarin erklären lassen.

Sonntag:

Am Sonntag waren wir mit den Jugendlichen nach dem Gottesdienst erst mal am Arheilger Mühlchen, weil Nachmittags in unseren Gemeinderäumen noch eine amerikanische Gemeinde ihre Gottesdienste dort hat und wir deshalb mit der „Belagerung“ erst am späten nachmittag beginnen können. Ich finds mittlerweile echt schade das wir das Arheilger Mühlchen erst jetzt, nachdem wir fünf Jahre hier wohnen und nächstes Jahr wieder wegziehen werden entdeckt haben. Dort ist es echt gemütlich und ich mag keine Freibäder, bin eher so der Naturbadfan. Da haben wir in Darmstadt natürlich den, sogar aus dem Film 13 Semester, bekannten Woog, aber irgendwie finde ich das Mühlchen noch idyllischer. Gut und natürlich ist der Aspekt das es keinen Eintrit kostet auch nicht zu verachten. Da haben wir natürlich alle kräftig  unterschrieben als dann eine Unterschriftenliste rumging, weil der Pachtvertrag für den Verein der das bad trägt für nächstes Jahr nicht verlängert werden soll. Dort haben wir dann schön gepicknickt und die Sachen verspeist die ich vor dem Gottesdienst vorbereitet habe. Natürlich habe ich vergessen VORHER Fotos zu machen!!! Also bekommt ihr einen Blick auf das was fürs Abendessen noch übrig war: Nudelsalat mit Erbsen, Pilzen, Spargel, Schinken, Kräutern und Joghurtsoße / Nudelsalat mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Gurken / Karotten und Tzaziki / von den 30 Brezeln die ich gemacht habe war dann schon nichts  mehr übrig / und ansonsten gab es dann eben noch die typischen Abendbrotsachen.

Montag:

Am Montag gab es dann die leckere und einfache Pizzasuppe zum Einstieg. Dabei habe ich ausnahmsweise mit Rezept gearbeitet.

 Ich hätte im Sinne der Optik die Suppe doch lieber auf dem Teller fotografieren sollen. Ich steh halt noch am Anfang der Alltagsfotografie.

Dienstag:

Am Dienstag gab es dann Fisch aus dem Ofen. Einmal in Tomatensoße und einmal in Sahnesoße mit Zucchini. Die Fotos sind mal wieder nicht der Hit, aber gut, geschmeckt hat es. Dazu gab es übrigens Pellkartoffeln, zum ersten mal im Schnellkocktopf gekocht!

 Außerdem gab es noch 2 Bleche Apfelkuchen von meinem Lieblingsrezept (mit ganz schön viel Zucker, ich gebs ja zu.

Mittwoch:

Mittwoch war ein sehr ereignisreicher Tag. Zum Frühstück habe ich mir aber erst mal ne Mango geleistet.

Eine der älteren Mädels hatte vorgeschlagen ins Cinemaxx zu gehen, wo nachmittags „Die Tribute von Panem“ gezeigt wurde für 2,50€, da der ja nicht mehr im Kino läuft. Und ich dachte mir das es doch möglich sein müsste alles schon vorher vor zu bereiten und dann die „Kinderchen“ einen Nachmittag lang alleine zu lassen. Das hat mir echt gezeigt das ich gelassener geworden bin, letztes Jahr noch hätte ich gedacht das ohne mich alles zusammen bricht. (Das ist nun das fünfte WoGeLe und manche davon liefen echt chaotisch).

Zum Mittagessen gab es Spagetti  mit drei verschiedenen Soßen.

 Äthiopische Thunfischsoße

Eigentlich meine Lieblingssoße zu Spagetti. Die Jugendlichen habens probiert, aber mehr auch nicht, is auch okay. Sie besteht aus ewig vielen Zwiebeln, sehr klein gehackt, Thunfisch, Tomatenmark und Berbere (http://de.wikipedia.org/wiki/Berbere), ist also scharf.

Die typische Hackfleischsoße durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn ich das nicht so gerne mag.

Und dann gabs noch eine Brokkolisahnesoße die ich vorher noch nie ausprobiert habe. War sehr beliebt.

Mittags waren wir dann im Kino. Der Film, über den ich in den nächsten Tagen bestimmt nochmal was schreiben werde, und ein Telefonat das mein Mann vorher, seine berufliche Zukunft betreffend, geführt hatte, hat mich innerlich ganz schön aufgewühlt. Naja .. das führte dann halt dazu das ich recht unüberlegt mit einem Messer der Salamipelle zu Leibe rückte, woraufhin das Messer dann leider mir, genauer gesagt meinem rechten Daumen zu Leibe rückte. Tja, das Blut floss erst mal ganz schön heftig. Aber nach dem erste Schock und einer netten Versorgung durch den Herr Dr. Pech (!) im Elisabethenstift wo wir glücklicherweise sofort dran kamen verlief der Abend noch sehr schön. Alex und ich haben uns erst mal ein bisschen Zeit für uns genommen und sind mir einem ewig alten Gutschein zur Eisdiele um die Ecke und haben mit Eis in der Hand noch ein Eis gegessen  den Tag reflektiert und ruhig ausklingen lassen.

So, das war jetzt erst mal der erste Teil der Woche, der Rest folgt!

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  1. Interessante Speisenzusammenstellung. 🙂 Was ich richtig gut finde ist, dass du die Pellkartoffeln im Schnellkochtopf zubereitest. Seit ich auch entdeckt habe, wie gut das funktioniert, mache ich die nicht mehr anders. Nicht auszudenken, was ich mir früher mit den Dingern einen abgebrochen habe. 🙂

    Kulinarische Grüße vom Bodensee
    Jörg

    • Es war ein Rezept von chefkoch.de das ich vor Jahren mal rausgesucht habe für ca. 30 Personen, leider kann ich das Original auf der Seite nicht mehr finden.
      Aber hier das Rezept mit meinen Mengenangaben: 4kg. Hackfleisch, 10 große Zwiebeln, 10 Dosen Tomaten mit Saft, 10 Gläser Pilze mit Saft, 5 Pck. Schmelzkäse, 5 Becher Sahne, 5 Dosen Mais, 15 Paprikaschoten, Salz, Pfeffer, Pizzagewürz in rauen Mengen
      Zwiebeln in Würfeln schneiden. Das Hackfleisch in einem topf anbraten und dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Die Paprikaschoten würfeln und mit andünsten. Tomaten, Pilze, Käse, Sahne, Mais (die Flüssigkeit von Mais und Pilze dazu schütten) dazu geben. Danach aufkochen lassen und mit den Gewürzen abschmecken.

      Es ist wirklich sehr lecker und beliebt.

      Gruß
      Korle

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