Lesen oder nicht lesen, dass ist hier die Frage!

Eine Art, die ich hier glaube ich noch gar nicht erwähnt habe, wie Alex und ich zeit zusammen verbringen ist das wir uns gegenseitig vorlesen. Das ist ursprünglich daraus entstanden das wir eine zeit lang eine Fernbeziehung hatten. Da gab es dann Zeiten in denen wir uns am Telfon eigentlich nichts mehr zu sagen hatten, aber einfach noch genießen wollten das der Andere am anderen Ende des Telefons da ist. Irgendwie kam ich dabei dann auf die Idee ihm Texte, Witze, kleine Geschichten vor zu lesen. Daraus hat es sich dann entwickelt das wir nun ganze Bücher gemeinsam lesen.

Wir haben mittlerweile auch unsere Lieblingsautoren von denen wir schon einige Bücher gelesen haben.

Eine davon ist Nele Neuhaus. Sie schreibt Krimis die im Taunus in Hessen spielen. Dort in der Nähe bin ich aufgewachsen und arbeite momentan auch in der Nähe. Ihr erstes Buch spielt in New York, das haben wir noch nicht gelesen. Ansonsten haben wir alle ihre Taunus-Krimis gelesen und waren auch echt begeistert, weil sie einfach gut schreibt. Alle bis auf den aktuellsten, „böser Wolf“. Den haben wir nach Weihnachten angefangen zu lesen. Meine Mutter die ihn uns ausgeliehen hat meinte schon das dieser Roman der heftigste von ihr sei und verglich ihn mit einem Krimi von einem anderen uns bekannten Autor. Mehr sagte sie dazu aber nicht.

Jetzt sind wir gestern an eine Stelle gekommen bei der ich als diese Rückblende vorbei war gleich gesagt habe:“Also wenn es in dem Buch jetzt darum geht, und so scheint es ja offensichtlich zu sein, möchte ich es nicht weiterlesen.“ Um es konkret zu machen es war eine Stelle in der es ziemlich eindeutig um die Vergewaltigung eines kleinen Mädchen durch mehrere Männer, bzw. um die Zeit davor, ging, aber aus Sicht dieses ca. 5 jährigen Mädchens. Den Missbrauch an sich hat sie wohl entweder nicht mitbekommen weil sie durch Medikamente oder so bewusstlos war oder weil sie sich im Rahmen diese traumatische Erlebnisses nicht mehr daran erinnern kann. Sie sagte nämlich immer wieder das sie es merkwürdig findet das sie weiß das sie mit ihrem Vater zusammen schon oft Ausflüge zu diesem Ort gemacht hat, sich aber nicht mehr daran erinnern kann was dort passiert ist.

Also ich denke das ist ein Thema mit dem ich mich (wir uns) in meiner Freizeit zu meiner Unterhaltung nicht beschäftigen sollte. Im Rahmen von Vorlesungen zum Thema Trauma musste ich mich in meinem Studium schon intensiv genug mit solchen Geschichten beschäftigen. Solche Bilder lassen sich nur schwer wieder löschen. Ich finde das wir uns (und damit meine ich zwar auch unsere Gesellschaft aber auch ganz speziell Alex und mich) sowieso schon viel zu viel mit Gewalt, Mord, Bosheit und etc. beschäftigen. Wohlgemerkt nicht um uns die realen Verhältnisse bewusst zu machen und etwas dagegen zu tun, sonder um uns unterhalten zu lassen.

Also ich habe mich dagegen entschieden dieses Buch weiter zu lesen, auch unter dem Aspekt Seelenhygiene.

Mal sehen was wir nun als nächstes lesen. Wahrscheinlich den Hobbit, den haben wir noch nie zusammen gelesen.

Advertisements

Nun ist es doch passiert!

Wer diesen Artikel von mir kennt (oder jetzt einfach liest) weiß das ich Facebook eher kritisch gegenüber stehe. Aber nun ist es doch passiert, ich habe mich bei Facebook angemeldet. Hauptsächlich eben doch in der Hoffnung dadurch alte Freundschaften aufleben lassen zu können und bestehende Freund- und Bekanntschaften zu intensivieren, auch im realen Leben. Außerdem glaube ich, dass wenn wir im August diesen Jahres dann wieder in mein Heimatdorf umziehen es damit leichter sein zu den Personen von dort zu denen ich im Moment nicht so intensiven Kontakt habe den Kontakt wieder aufzubauen und zu den Leuten von hier den Kontakt zu halten.

Ein bischen ist mir das auch schon geglückt. Ich habe zu einer Freundin von früher zu den ich in den letzten Jahren nur sehr selten Kontakt hatte wieder Kontakt und wir haben auch telefoniert.

Mit diesem ganzen Sicherheitseinstellungskram bin ich aber doch ziemlich überfordert und finde es ganz schön kompliziert.

Außerdem war ich erst mal super überfordert als ich dann in den ersten Tagen super viele Freundschaftsanfragen und vorgeschlagene Freunde etc. bekommen habe und überhaupt nicht wusste wie ich damit umgehen soll wenn mich Leute anfragen mit denen ich bisher höchstens drei Sätze gesprochen habe. Bisher habe ich solche Anfragen einfach erst mal nicht bestätigt.

Mal sehen wie es weiter geht. Kritisch sehe ich das Ganze schon noch, aber es kommt wie bei allem ja vorallem darauf an wie man damit umgeht.

Wie seht, handhabt ihr das denn so?

Hello again!

Hier kommt mal wieder ein Lebenszeichen von mir.

Jetzt bin ich wieder vollständig regeneriert wurde ich sagen von dem ganzen Weihnachts und Sylvesterstress.

Ich hatte wirklich nicht vor es zu einem werden zu lassen, aber irgendwie war es doch einfach alles ein bisschen zu viel.

Ersten habe ich zwischendurch immer mal wieder gearbeitet (vom 25.12 11.30Uhr bis zum 26.12 11.30Uhr, und vom 28.12 19Uhr bis zum 29.12 13.30Uhr). Ich habe zwar immer schön behauptet das es mir nichts ausmacht, aber im Endeffekt war es doch ganz schön nervig immer wieder aus der eigentlich schönen Zeit bei meiner Familie herausgerissen zu werden. Außerdem war das Arbeiten in der Zeit auch sehr anstrengend. Die Jugendlichen hatten fast alle einen Heimkoller, da schon vor den Feiertagen der an sich schon kurze Unterricht (Mo-Fr 8.30-12Uhr) den wir den Jugendlichen anbieten dadurch das die Lehrer teilweise Urlaub hatten oder krank waren nur verkürzt oder sehr unregelmäßig statt fand. Außerdem waren wir Betreuer wegen der vielem Urlauber recht schlecht besetzt und konnten den Jugendlichen auch nicht viele Freizeitaktivitäten anbieten. Kurzum, es gab einfach viel zu wenig Abwechslung für die Jugendlichen so das die nach und nach langsam aber sicher alle irgendwie austickten.

Zweitens musste ich mir meinen Alex mit seinem Bruder teilen. Die beiden sehen sich nur ein bis zweimal im Jahr  und hängen eigentlich sehr aneinander. Dadurch hatten wir kaum Zeit für uns.

Direkt nach der Zeit bei meinen Eltern (29.12-02.01) ging dann die Sylvesterfreizeit los die Alex und ich  mit der Jugendgruppe unserer Gemeinde im Gemeindehaus in dem wir auch wohnen durchgeführt haben. Ich war mal wieder fürs kochen zuständig und Alex hatte einen Bibelkurs über David vorbereitet, was sehr gut ankam. Es war eigentlich eine wirklich tolle Freizeit, aber auch super stressig und Zeit für uns zu zweit blieb dabei natürlich auch kaum. Vom 01.01 12Uhr bis zum 02.01 12Uhr habe ich dann auch wieder gearbeitet.

Aber jetzt habe ich mich wieder erholt, habe meinen Haushalt wieder im Griff uns bin endlich wieder im Alltag angekommen! Yeah! Und jetzt kann auch wieder fleißig gebloggt werden.

Ich hoffe ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seit gut ins neue Jahr gestartet!