Schokolade selbst gemacht!

Ich habe am Dienstag versucht nach diesem Rezept Schokolade selbst zu machen. Erstmal sind, noch bevor ich den Kakao rein geben konnte, nur Zuckerbrocken (sieht man auf dem ersten Bild im Sieb) draus geworden, weil ich den Herd viel zu hoch eingestellt hatte. Ich habe das alles auch total falsch eingeschätzt, weil mich nicht bewusst was das es sich dabei ja um heißes (= sehr hohe Temperaturen) Fett handelt. Da ich aber das ganze Fett was dann noch übrig blieb nachdem sich die Zuckerbrocken abgesetzt hatten nicht wegschütten wollte habe ich einfach versucht  Puderzucker und Kakao vom Verhältnis her nach dem Glücksprinzip dazu zu geben. Dann habe ich die Masse in Silikoneiswürfelbehälter gegeben und erst im Treppenhaus, dann im Kühlschrank kalt gestellt. Die Schokolade ließ sich dann aber ganz schön schwer aus der Form drücken. *mein armer Daumen* Die Schoki sieht eher aus wie Lakritz, schmeckt aber ganz gut. Ein richtiger Schokoladenersatz ist es aber nicht. Ich werde es demnächst noch einmal genau nach dem Rezept mit weniger Hitze probieren.

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Gott ist anders als wir denken!

 

Ich denke bei unten stehender Geschichte immer wieder daran das die Jünger ja eigentlich gerade frisch von ihrer Predigttour zurück kamen und wahrscheinlich einfach nur Zeit mit Jesus, in Ruhe verbringen wollten, ihm erzählen wollten was sie alles erlebt haben und bestimmt hatten sie auch einige Fragen an Jesus die er ihnen beantworten sollte. Aber da waren Massen von Menschen die einfach hinter her sind und plötzlich geht es nicht mehr um sie (die Jünger) und ihre Bedürfnisse, sondern um die Menschenmassen. Ich denke dabei eigentlich erst immer: „Mensch Jesus, das kannst du doch nicht machen, du und deine Jünger, ihr braucht doch auch mal Ruhe! Ihr landet sonst alle noch im Burnout! Schick die Leute weg! Die sollen morgen wieder kommen!“ Aber dann lesen wir was Jesus stattdessen tut. Und ich glaube ganz ehrlich das die Jünger und Jesus danach nicht kurz vor dem Burnout standen. Ich glaube das diese intensive Begegnung mit Gottes Macht ihnen allen neue Kraft gegeben hat!

= Manchmal denken wir: „Jesus du siehst doch das ich das nicht auch noch tun kann, das raubt mir dann doch die letzte Kraft!“ Aber wenn es wirklich Gottes Wille ist das wir das tun wird er uns die Kraft dazu geben es zu tun und sogar noch darüber hinaus unsere Kraftreserven so auffüllen, das wir mehr haben als zuvor.

 

 

Lukas 9, 10-17

Als die Apostel zu Jesus zurückkamen, berichteten sie ihm alles, was sie getan hatten. Danach nahm Jesus sie mit sich und zog sich ´in die Nähe` der Stadt Betsaida zurück, um mit ihnen allein zu sein. Aber die Leute merkten es und folgten ihm in großen Scharen. Jesus wies sie nicht ab, sondern sprach zu ihnen über das Reich Gottes; und alle, die Heilung nötig hatten, machte er gesund. Als es auf den Abend zuging, kamen die Zwölf zu ihm und sagten: »Schick die Leute fort, dann können sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen und dort übernachten und etwas zu essen bekommen. Hier sind wir ja an einem einsamen Ort.«  Jesus erwiderte: »Gebt doch ihr ihnen zu essen!« – »Wir haben fünf Brote und zwei Fische, mehr nicht«, entgegneten sie. »Oder sollen wir uns etwa auf den Weg machen und für alle diese Leute Essen kaufen?« (Es waren etwa fünftausend Männer dabei.) Da sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Sorgt dafür, dass sich die Leute in Gruppen von je etwa fünfzig lagern.« Die Jünger taten, was Jesus ihnen gesagt hatte. Als alle sich gesetzt hatten,  nahm Jesus die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und dankte Gott dafür. Dann zerteilte er die Brote und die Fische und ließ sie durch die Jünger an die Menge verteilen. Und alle aßen und wurden satt. Am Schluss wurde aufgesammelt, was sie übrig gelassen hatten – zwölf Körbe voll.

Facebookerkenntnisse

Wie ihr ja von hier wisst habe ich seit geraumer Zeit eine Facebookseite. Ich versuche aber immer alles was dort läuft, was mir so begegnet, nicht nicht einfach so hinzunehmen sonder auch zu hinterfragen. dabei gibt es aber viele Dinge zu denen ich noch keine richtige Meinung habe.

Heute hatte ich einige interessante „Begegnungen“ auf Facebook.

Erstens habe ich erfahren das unser ehemaliger Bäcker aus meinem Heimatort mit nur 57 Jahren gestorben ist. Ich finde das irgendwie merkwürdig so etwas über Facebook zu erfahren und dort die Beileidsbekundungen zu lesen. Aber direkt negativ bewerten kann ich das auch nicht.

Ich habe gesehen das der katholische Pfarrer meiner Kindheit auf Facebook ist. das war für mich erst mal ein ganz seltsames Gefühl. Dieser Mann ist für mich so jemand den ich niemals dort erwartet hätte. Er ist in meiner Erinnerung ein richtig altmodischer Pfarrer gewesen. Obwohl er auch immer versucht hat sich für das zu interessieren was die Kinder und Jugendlichen aktuell beschäftigt hat.

Ich habe erfahren das Bekannte von mir in meinem Heimatdorf eine Straußwirtschaft auf machen. Ich find das so unglaublich cool so etwas bald in unserem Dorf zu haben und freue mich für die beiden. Eigentlich war das auch immer mein Traum. Da weiß ich ganz klar wie ich es finden soll das über Facebook erfahren zu haben: Gut! 🙂

Bestandsaufnahme! Achtung! Heulerei!

Vor eins zwei Wochen habe ich diesen Artikel angefangen zuschreiben, wurde dann nicht fertig und in den nächsten Tagen ging es mir wesentlich besser, so das es mir schwer viel über die Sachen zu schreiben die mich in letzter Zeit im negativen beschäftigen. Da ich den Artikel hier aber nicht vergammeln lassen möchte, veröffentliche ich ihn einfach mal und schreibe wann anders weiter! :

 

Lang lang ists her das ich das letzte Mal geschrieben habe.

Woran liegt das wohl?

Irgendwie schwer zu sagen. Aber da das Bloggen doch wirklich eine reflektierende und bewusst machende Wirkung hat vielleicht daran das ich im Moment im allgemeinen eher unzufrieden bin mit vielem. Eigentlich wäre es dann, glaube ich, gut erst recht zu schreiben. Eben um die Gründe zu reflektieren, sich darüber bewusst zu werden und mal (schriftlich) auszusprechen was einfach los ist. Vor allem auch weil ich nun mal kaum Freundschaften habe bei denen das möglich ist (sich mal ausheulen und darüber reden wie es mir wirklich geht). Ich will hier jetzt nicht auf die Tränendrüse drücken, aber da ich eh nicht weiß ob das hier überhaupt jemand ließt und ich den Blog ja ziemlich anonym halte werde ich einfach mal aufschreiben was mich beschäftigt.

1. Kinderwunsch. Wer hier doch hin und wieder ließt wird an meinen genähten Sachen gemerkt haben das wir einen konkreten Kinderwunsch haben und ich dem auch Taten folgen lasse. Die letzen sieben Monate waren wir am „üben“ wie man das ja so schön nennt. Auch wenn ich wusste das es normal ist wenn es etwas dauert und es nicht sofort klappt war ich jetzt doch enttäuscht. Ich habe mir zwar fest vor genommen das alles nicht so verbissen zu sehne  und genügsam anzugehen aber wir wissen ja alle wie das so ist mir den Vorsätzen. Jetzt wollen wir bis Juni einfach die fruchtbaren Tage vergessen und einfach wieder lockerer werden. Sex nach Plan ist einfach irgendwann auch wirklich Lust tötend. Ich rechne mir für die nächste Übungsphase alleine deswegen mehr Chancen aus weil Alex in der zwischen Zeit einen bösen langwierigen Magen-Darm-Infekt  hatte und seine Ernährung ganz schön umgestellt hat was sich ja auf das Thema Fruchtbarkeit nur positiv auswirken kann. Außerdem haben wir unseren Kinderwunsch in Gottes Hände gegeben und er hat wahrscheinlich einfach nur einen besseren Zeitplan als wir und deshalb hat es noch nicht geklappt. Also alles in allem bin ich was diesen Punkt betrifft doch recht positiv gestimmt, aber auch ein wenig enttäuscht.

 

2. Arbeit! Wer nicht weiß was ich beruflich mache kann es hier nachlesen. Eigentlich liebe ich meine Arbeit und es ist manchmal sogar Ausgleich zum stressigen Privatleben, besonders auch weil wir so ein tolles Team sind. In der Natur der Sache liegt es natürlich das es in der Arbeit immer viele Veränderungen gibt, da die Jugendlichen  ja planmäßig nur drei Monate da sind und sich dadurch die Gruppenzusammensetzung oft ändert. Aber im Moment gestaltet sich vieles einfach sehr schwierig. Wir als Team hatten schon seit einigen Wochen, ich glaube sogar seit Dezember, das Gefühl das unter den Jugendlichen irgendetwas merkwürdiges läuft, wussten aber nicht was dort genau los ist. Es kam vermehrt vor das Handys und Geld der Jugendlichen geklaut wurden. In solchen Fällen haben wir einfach überhaupt keine Handhabe und können, außer die Jugendlichen darauf hinzuweisen das es die Möglichkeit gibt Sachen in unserem Safe einzuschließen, nichts tun. In unserer Arbeit ist es eigentlich klar, das wir mit der Ungewissheit leben müssen ob die Storys die die Jugendlichen erzählen wahr sind oder nicht. Aber irgendwann wurde es schon schwierig, wenn man das Gefühl hat ständig die Unwahrheit erzählt zu bekommen, bzw. etwas vorgespielt zu bekommen und nicht zu wissen was da eigentlich in der Gruppe abgeht. . Irgendwann konnten wir manchen jugendlichen Drogenkonsum nachweisen und einer davon flog auch aus der Einrichtung. Aber viel ist seit dem nicht ins Rollen gekommen. Ein großes Problem ist dabei auch einfach das wir in solchen Fällen auf eine sehr gute, vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit unserem Jugendamt angewiesen sind. Da ist aber im Moment das Problem, dass es dort einen jungen Mitarbeiter gibt (der als einziger aus dem Team des Jugendamts eine 100% Stelle hat und dadurch für die meisten unserer Jugendlichen zuständig ist) mit dem es einfach nicht möglich ist die Probleme der Jugendlichen anzupacken und gemeinsam zu handeln. Aber wenn wir (Jugendamt und wir Betreuer) dort nicht an einem Strang ziehen und vor den Jugendlichen auch so auftreten, können wir kaum etwas erreichen. Das frustriert im Moment einfach sehr. Aber da sich trotz vieler Bemühungen unsererseits und auch schon von Seiten unserer Chefin einfach nichts ändert gilt es wohl einfach das zu akzeptieren.

3.Nähen! Meine normale Nähmaschine ist kaputt. Ich habe einige Sachen angefangen zu nähen, in dem ich erst mal die Nähte gemacht habe die ich mit der Overlock nähen kann. Aber irgendwann muss einfach eine normale Nähmaschine dran. Eine neue Nähmaschine will ich mir im Moment aber nicht kaufen, da ich eigentlich auf eine Nah- Stickmaschine sparen will. Einerseits ärgere ich mich darüber nicht weiter zu kommen, andererseits bekomme ich es nicht auf die Reihe endlich eine E-Mail zu verfassen und sie an unseren E-Mail-Postboten meiner (Kirchen)Gemeinde zu senden um nachzufragen ob mir jemand eine Nähmaschine für ca. 2 Monate leihen kann.

 

So, das sind jetzt mal drei Punkte mit denen ich im Moment zu kämpfen habe, für mehr habe ich im Moment keine Zeit (also um darüber zu schreiben).