Blogpause

Wie ihr gemerkt habt wurden die Abstände zwischen den Einträgen in der letzten Zeit immer länger. Ich denke ich werde bis nach dem Umzug eine längere Pause einlegen. Ich merke das ich im Moment überhaupt keine Zeit,bzw. Möglichkeit habe für die Dinge über die ich gerne bloggen würde. Ich denke das sich das nach dem Umzug ändern wird. Dann wird es hier bestimmt auch mehr um Haushalt, nähen, Kochen und Garten gehen. Und generationenübergreifendes Wohnen.

Also es wird spannend!

Bis dahin, wünsche ich euch einen schönen Sommer!

Eure Korle

Aktueller Stand (der Artikel ist mittlerweile auch schon einen Monat alt)

Jetzt ist es doch nun wieder schon einige Zeit her, das ich das letzte Mal geschrieben habe. Hier hatte ich ja schon mal einige Dinge geschrieben die mich beschäftigen. darauf möchte ich jetzt noch mal eingehen.

Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut! (Wie solls auch anders sein, heute ist der letzte Tag unseres zweiwöchigen Harzurlaubs, morgen fahren wir und es war echt eine schöne Zeit)

Ich gehe jetzt noch mal auf die Punkte ein die ich beim letzten Mal schon beschrieben habe und schreibe dann noch über den fehlenden (Haupt)punkt:

1.Kinderwunsch: Da kann ich im Moment recht locker, natürlich würde ich mich aber freuen wenn es bald klappen würde.

2.Arbeit: Die Situation mit den Jugendlichen hat sich entspannt und wir haben (bzw. hatten vor meinem Urlaub, mal sehen was sich alles verändert hat wenn ich zurück komme) eine ganz angenehme Gruppe. dafür gibt es einen anderen Berich der mir zu schaffen macht: QM (Qualitätsmanagement). Wir haben bei unserem Träger einfach ein grottiges QM. Eigentlich stehe ich hinter dem Konzept QM auch wenn ich denke das man es in der Sozialen Arbeit immer ein wenig anders denken muss. Aber bei uns wird es einfach super schlecht umgesetzt. Ich finde es grad super schwierig genauer darüber zu schreiben, aber das ist im Moment ein thema das mich beruflich sehr belastet. Ich versuche mich in diesem bereich einzubringen weil ich mir denke:“Es ist doch gar nicht so schwer ein sinnvolles QM aufzubauen.“ Aber ich laufe da immer wieder gegen Mauern und frag mich gerade ob es überhaupt etwas bringt, so viel Zeit und Kraft rein zu stecken und dann doch immer wieder von oben gesagt zu bekommen wie es gemacht werden soll und das dann aber Vorgaben sind die uns einfach arbeitsunfähig machen. naja, das so als kleinen Einstig in das Thema, ich will da jetzt nicht tiefer in die Thematik einsteigen, da das alles doch recht kompliziert ist.

Und jetzt zu dem Punkt der mich, denke ich, auch zu der Zeit in dem ich diesen Artikel geschrieben habe mit am meisten beschäftigt hat:

Ich hatte zwischendurch schon mal anklingen lassen das wir im August umziehen werden. Und zwar in das Dorf in dem ich aufgewachsen bin. Alex wird hier seine Pastorenstelle aufgeben. Einerseits weil wir gemerkt haben das für die Gemeinde und für die Jugend, um die wir uns hauptsächlich gekümmert haben, auch das für uns etwas anderes dran ist. Wir waren dann insgesamt sechs Jahre dort und es war eine recht schöne, aber auch sehr schwierige und belastende Zeit.

Ich werde einfach mal Stichpunkt artig einige Sachen aufführen: aus meiner Sicht eher schlechte Wohnverhältnisse (im Gemeindehaus, keinen Kellerraum, sehr verbaut …), hoher Erwartungsdruck (an Alex aber auch an mich als Pastorenehefrau), oft nur in der Rolle und nicht als Person gesehen zu werden, wenig Interesse an uns als Personen sondern oft an uns in unserer Rolle, kaum freundschaftliche Beziehungen,

Alles in allem hat das im Sommer 2011 zum Burnout bei uns beiden geführt.

Der Umzug im August nähert sich mit großen Schritten und eigentlich bin ich gar nicht mehr so richtig hier.